Leben im Paradies ...   

(Einige Berichte ....)

Asien.

Schon beim Aussprechen dieses Wortes werden für viele Menschen Sehnsüchte und Träume wach. So auch bei mir.
Vor einigen Jahren lernte ich auf dem Münchner Oktoberfest ein Ehepaar kennen. Michael, Doktor der Wirtschaftswissenschaften und Diplomkaufmann, und seine Frau Victoria, Apothekerin, eine Philippina. Wir verstanden uns gut, tauschten wie üblich unsere Adressen und sprachen gegenseitige Einladungen aus. Wie nicht üblich, schrieben wir uns mehrmals und wie schon gar nicht mehr üblich war ich so unverschämt, diese sympathischen Menschen auf den Philippinen zu besuchen. Viele Gründe bewogen mich dazu.

Michael - in Deutschland ein erfolgreicher Firmeninhaber - bemerkte so nebenbei, wer die deutsche Steuerrealität, die politische Hilflosigkeit, die verwaltungstechnischen Reglementierungen usw… kenne, glaube sich auf den Philippinen in einer anderen Galaxis ... und wer mit einer Philippina lebe, müsse sich jeden Tag kneifen, um sicherzugehen, daß er nicht träume und urplötzlich erwache.

Ich kam also an und wurde von beiden mit solch liebevoller Freude empfangen, wie ich es noch nie vorher erlebt habe. Ich habe mit meinen 58 Jahren schon einige Besuche hinter mir. Sofort wurde ich in die Familie integriert - sie haben auch eine reizende Tochter. Noch im nachhinein mußten wir herzlich lachen, wenn wir uns die Blicke der Bierzeltbesucher ins Gedächtnis riefen. Denn Michael ist Jahrgang 1945 und seine bildhübsche Frau Jahrgang 1966. Ich habe mittlerweile einige deutsch-philippinische Familien wirklich kennengelernt und verstehe nun, was Michael mit seiner obigen Aussage meinte. Die Philippinas sind derart liebevoll, anschmiegsam und empfänglich für jede freundliche Geste, daß es für einen Europäer unvorstellbar ist.

Ich bezog einen Gästetrakt mit 2 Zimmern, Bad, WC - Michael hat sich nach dem Verkauf seiner Firma ein Domizil auf den Philippinen errichtet, welches seinesgleichen sucht. Das Wohnhaus auf einem großen Grundstück voller Palmen, Bananen, Mangobäumen, Blumen und Orchideen. Hat alles zusammen bei weitem nicht soviel gekostet wie eine "geräumige" 2 Zi-ETW in München! Ich war noch nie im Garten Eden, stelle ihn mir aber etwa so vor. Da Michael direkt am Meer wohnt, sprang ich mit Taucherbrille und Schnorchel bewaffnet gleich rein. Ich war sprachlos. Kristallklares Wasser, vorgelagerte Riffe, unüberschaubare Korallenbänke mit der Vielfalt ihrer farbenprächtigen Bewohner. Die schwarzen Korallen sind hier heimisch. Von Kennern werden die Tauchgründe der Philippinen zu den schönsten der Welt gerechnet.

Bei unserem ersten gemeinsamen Besuch in Cebu City - eine Millionenstadt mit internationalem Flughafen, trotzdem überschaubar und ohne die übliche Hektik anderer Großstädte - lernte ich asiatische Einkaufszentren kennen, welche keinen Vergleich mit Europa scheuen müssen und in diesen Ausmaßen dort auch kaum zu finden sind. Allgegenwärtig sind die Spuren, welche 400-jährige spanische Besetzung und 50-jährige Präsenz der USA hinterlassen haben. Die Landessprache ist Englisch, die Mentalität für westliche Denkweise zumindest verständlich. Mittlerweile weiß ich, daß man hier für das Geld leben kann, welches wir zuhause für die Heizung auszugeben gewohnt sind. Hausangestellte, Gärtner usw. kosten hier jeweils 60 bis 80 Euro monatlich.

Diese Tatsache beeinflußt natürlich den Tagesablauf. Man steht auf, wann immer man will, und in jedem Falle ist alles vorbereitet, angefangen vom Putzen bis zum gedeckten Frühstückstisch. Nach dem Kaffee geht man auf die Terrasse oder in`s Meer zum Schwimmen und Fischen oder fährt in die Stadt, man spaziert auf dem Grundstück herum, um zu prüfen, ob alles richtig gedeiht, blüht und gepflegt ist. Ob Gänse, Enten, Hühner genauso gut versorgt sind wie die Rinder. Diese kleine Ranch ist unter Bambus am Rande des Grundstücks angesiedelt, durch ständige Pflege sauber und in keiner Weise störend. Immer frische Eier ...

Ich vergaß: längst ist abgespült und das Essen wird vorbereitet. Nach dem Mittagsmahl wünschen wir uns Ruhe, Entspannung, Hängematte, Ventilator, Schatten und falls noch Platz ist, eine duftende Tasse Kaffee oder einen eisgekühlten Mangoshake. Wenn aber einer so gar nicht faulenzen will, besteht durchaus Möglichkeit zur Betätigung. Er geht in den Garten, pflückt Bananen, hebt zwei Melonen auf, zieht einen Rettich aus dem Beet, evtl. etwas Petersilie, Dill, Salat und bringt es in die Küche zum Abendessen. Oder er macht wie ich herrlich fruchtige Mangomarmelade mit einem Schuß Zitrone, vielleicht auch ein deutsches Roggenbrot mit Sauerteig. Oder er geht fischen. Eventuell hat er ein Hobby, welches er endlich ohne Zeitdruck ausüben kann.

Langsam wird es Abend und wir freuen uns alle darauf. Heute gibt es bayrische Schweinswürstl vom Grill mit Sauerkraut. Nach dem Dinner gibt es eine Diskussion über den Speiseplan am kommenden Sonntag, denn da wird Besuch erwartet. Es sind Deutsche, die bereits über 10 Jahre hier leben und diesmal nicht wie gewohnt frutti di mare, Spanferkel, Huhn, Reis, tropische Früchte genießen, sondern mit "heimischer" Kochkunst überrascht werden sollen. Die Vorschläge gehen von Gänsebraten mit rohen Kartoffelklößen über Spießbraten, Tafelspitz mit Meerrettichsauce, frischen grünen Bohnen aus dem Garten und Pellkartoffeln bis zu Pizza. Die Gans macht das Rennen. Anschließend teilt sich die Gesellschaft. Zwei spielen Schach, der Rest schaut sich eins der vorhandenen Videos an, welche zum Teil von Old Germany mitgebracht wurden und jeder genießt dazu sein Getränk.

Ein wunderschöner, lebenswerter Tag neigt sich dem Ende zu. Lebenswert deshalb, weil es uns so vorkommt, als wäre unser Leben hier mehr wert. Wir nehmen das alles nicht als selbstverständlich hin, sondern wir genießen jeden Tag, spüren die Ruhe und Harmonie und fühlen uns einfach wohl.

Das Klima ist gleichmäßig bei 25 bis 32 Grad, die Landschaft unvergleichlich. Einsame Strände, märchenhaft schöne Inseln. Der Charme und die natürliche Freundlichkeit der Menschen machen mich ganz einfach glücklich.

Wenn man bedenkt, dass ein Rückflugticket nur ca. 800 bis 1000 Euro kostet, lohnt sich ein Flug (Flugdauer 14 - 18 Stunden) hierher. Wir würden uns übrigens freuen, wenn Sie uns besuchen. Uns, das bin auch ich, denn ich bin dageblieben und habe mit der sachkundigen Unterstützung von Michael für mich gebaut.

 

Ankunft von den Philippinen

Es ist schon bemerkenswert, wie unser Staat und unsere Gesellschaft eine „Solidargemeinschaft“ praktisch vollziehen. Jeder kritisiert das, aber alle machen mit.
Ich würde in einem Land, wo mehr als genug für Köpfe und Hände zu tun ist und jeder Arbeitende wegen Überforderung herumhetzt, die Bezahlung für Nicht-Arbeiten sofort abschaffen. Schnell würde sich jeder selbst seine Arbeit suchen und unzählige Leute würden über ein erledigtes Tagewerk neue Zufriedenheit finden. Unser krankes System würde über die Kräfte von Selbstverantwortung und persönliche Befriedigung sofort kostenlos gesunden.

 Ankunft von den Philippinen in Frankfurt morgens 6 Uhr. Der immer so bequeme Bahnauskunftsschalter war wegen Einsparung geschlossen und keine zur Verfügung stehende Auskunftsperson. So brauchten wir ewig, die richtige S-Bahn zum Hauptbahnhof rauszukriegen, auf dem Arm zwei schreiende, übermüdete Kinder, dazu im Gedrängel aufpassend auf einen riesig überfüllten Gepäckwagen.  Es gab einen Fahrkartenschalter, der aber hatte eine Schlange von über 40 Personen. Alles eine würdige Begrüßung für die Gäste aus aller Welt, größtenteils nach einem 15 Stundenflug.

Im Hauptbahnhof angekommen tief unten, gab es keinen Träger und keinen Gepäckwagen, auch nicht oben auf dem ganzen Bahnhof Frankfurt.
Frage : wie kommt man mit 7 Gepäckstücken (70 kg) und zwei übermüdeten Babys auf dem Arm (mit Fieber und Husten, weinend und nach 20 Std. Reise fix und alle, an seinen Zug über mehrere überlange Rolltreppen ? Nach 1 Stunde Erfolglosigkeit saßen wir immer noch frierend an gleicher Stelle. Wenn ich nicht Geld verdienen müsste und meine andere Familie wieder sehen wollte, wir hätten uns ein Hotelzimmer gesucht und den nächsten Flieger zurück gebucht. Meine Frau war inzwischen auch verzweifelt.

Ich ging zur Bahnaufsicht. Dort entschuldigte man sich sehr, die Situation sei bekannt und beschämend. Aber selbstverständlich wolle man uns helfen und als erstes einen Gepäckwagen besorgen. Nach 20 Minuten kam der Rotmützige zurück „nichts da“. Die Wagen seien in Reparatur oder geklaut. Er forschte nun nach seinen beiden Adjutanten, auch mit roter Mütze, und alle 3 halfen uns dann in den Zug, wir haben dazu alle gelacht. Es berührte mich, solche Herzenergie auf einem Groß-Bahnhof zu erleben. Ein System kann eben doch nicht alles zerstören.

Ich hatte von den Philippinen versucht, ein Visum für eine Hilfe in Deutschland zu erhalten. Abgelehnt.
Ich hatte die Hinterlegung von 3.000 € angeboten, das Doppelte einer Abschiebesumme.  Abgelehnt.
Ich hatte die Hinterlegung zur Sicherheit von 10.000 € angeboten, incl. einer Verpflichtungserklärung, für alles hinsichtlich der Person zu bürgen.  Abgelehnt.

Die Deutschen Gesetzte sind anmaßend und dumm. Millionen von Leuten erhalten jeden Monat für Nicht-Arbeit ein Vermögen aus der Steuerkasse. Ausländer werden bewusst für einen Job ausgeklammert, der in jedem Haushalt das Leben leichter machen könnte, und den sowieso kein Deutscher machen würde. Der Geldverdiener könnte sich mehr um seinen Beruf kümmern und damit auch der Volkswirtschaft besser dienen. Zuhause bliebe eine besser gelaunte und weniger gestresste Hausfrau/mann zurück. Ein Ausländer würde zusätzlich das ganze Familienleben durch sein Mitwohnen bereichern. Ein wirklicher Beitrag zur Globalisierung.

Dann kommt das Argument : ja, aber Sie müssten dann sowieso nach hiesigem Tarif zahlen, weil alle Menschen gleich sind. So ein Quatsch, es genügt, wenn wir alle gleich-freundlich behandeln. Alle Leute haben es eben nicht gleich, aber eine durch Verwöhnung und Luxus blind gewordene Gesellschaft glaubt alles.
Realität wäre : die Leute schicken ihren Verdienst zu ihren Familien ins Heimatland : 500 Euro hier bedeuten z. B. auf den Philippinen das Fünffache, also 2.500 €.

Es ist nicht seriös, ja unmoralisch : wir schirmen uns vor Ausländern ab, bringen aber unsere Arbeit in deren Länder, produzieren da billigst (niemand interessiert, ob dort durch die Bezahlung gesundheitliche Versorgung und Schulausbildung in einer Familie gesichert sind), und verkaufen dann hier die Sachen sehr erfolgreich unter „Geiz ist geil“ und „ich bin doch nicht blöd“. Was für ein Niveau, und welch sozialer Betrug zur Globalisierung !

Dafür leistet sich nun unsere „Obrigkeit“,  ungefragt aus unseren Steuergeldern einige Milliarden „zur Gesundung der Märkte“ aufzubringen, um wieder das Spielkasino des Großkapitals (Börse und Banken) zu stärken. Nein Deutschland, so bist Du nicht mehr mein Land.

Dann lieber Philippinen, wo Jeder Jeden offen ums Ohr haut, nichts verlässlich ist, aber das den ganzen Tag mit Lachen und bester Stimmung. Das glückliche Chaos dort ist dazu um ein vielfaches billiger, als unsere Deutsche Ordnung und Bestimmungsmentalität. Dazu viel leichter und kreativer. Man ist gastfreundlich und nicht ausländerfeindlich : jeder kann einreisen, es gibt automatisch eine 3 Wochen Erlaubnis, danach geht man auf ein Amt und erhält nach einer Stunde anstellen und Prüfung im PC, usw. eine 6-Wochen-Verlängerung für 30 €.  -  Was wir in Deutschland machen, dass generationenlang seinen Reichtum mit über die sogen. 3. Welt aufbaute, schafft nur Ablehnung und Hass. Ich kann übrigens auf den Philippinen locker meine Krankheit selbst bezahlen (auch die m eisten Einheimischen, weil Familienhilfe untereinander selbstverständlich ist). Hier aber ist die reine Übernachtung in einem Krankenhaus, ohne jegliche Behandlung, bereits teurer, als ein schickes Zimmer im Luxushotel Adlon in Berlin.  -  Fällt niemandem auf, dass in unserem Lande unter dem Mantel einer  Solidargemeinschaft eine üble Abzocke statt findet und schon lange eine Entmündigung des Bürgers ? Aber wir haben letzten Endes alle damit etwas zu tun : Politiker sind die Visitenkarte der Leute, die sie wählten. Das gilt auch für unsere Priester, die wir zulassen und die Vermarktungsketten, deren Zeug wir kaufen, was wir nicht brauchen.
Wir sollten uns weniger darum kümmern, was wir haben oder nicht-haben, sondern mehr darum, was uns wirklich fehlt. Wenn wir das ehrlich ergründen und mutig angehen (ist nicht so einfach), unsere meisten Sorgen würden verschwinden und eine glücklichere Zeit beginnen.

 

Casa Marina - ein Ort zum entspannen, Sport treiben und Wohlfühlen

Das Haus liegt direkt an der Felsenküste von Alcoy auf der Insel Cebu. Zum internationalen Flughafen Mactan der Hauptstadt Cebu City sind es ca. 100 km, d.h. ca. 2 Std. mit dem Auto entfernt. Die Straßen sind durchgehend asphaltiert (mit einigen mehr oder weniger großen Schlaglöchern) - bis auf die ca. 700 m lange Privatstraße von der Hauptstraße zum Haus.

Das kleine Dorf Alcoy bietet dem verwöhnten Europäer eine perfekte Infrastruktur (dauert zwar manchmal  lange bis man die verschiedenen Services nutzen kann, wenn man es aber geschafft hat, dann läuft alles sehr gut): sauberes Trinkwasser aus der Wasserleitung, stabile öffentliche Stromversorgung, Telefon- und Internetzugang.
Jegliche Sportausrüstung muss man sich selbst besorgen, jedoch bieten sich dann die besten Möglichkeiten: Das Meer ist sehr sauber, mit tausenden von bunten Fischen, Korallenriffen und einer konstanten Temperatur von 28 Grad - damit ideal zum tauchen. Teilweise spiegelglatt - dann ideal zum Wasserski- bzw. Wakeboard- fahren. Teilweise sehr guter Wind zum Windsurfen und Segeln - teilweise wenig Wind und damit ideal zum Kitesurfen. Die Umgebung ist im Hinterland bergig und lädt zum Mountainbiken bzw. Motorradfahren ein.

In Alcoy gibt es mehrere typisch philippinische Sari-Sari-Stores zum einkaufen: Getränke, Tabakwaren, frische Eier, landesüblichen Backwaren und Dosennahrung in reichlicher Auswahl. Jeden Donnerstag ist Markt mit frischem Gemüse, Fisch, Geflügel und Fleisch - und Allem, was ein Philippino zum Leben braucht. Im Dorf gibt es eine allgemeine Krankenstation mit Zahnarzt.
Im nächstgrößeren Ort Dalaguete (ca. 10 km entfernt) gibt es einen großen Marktplatz (täglich Frischwaren), mehrere Apotheken und eine größere Klinik.
In Cebu City gibt es einfach alles - wenn man weiß wo, wirklich alles! Es gibt mehrere riesige Shopping Malls nach amerikanischem Vorbild mit hauptsächlich importierten Waren. Internationale Banken, Hotels und Restaurants, Spielcasino, Beach Resorts auf Mactan Island und vieles andere mehr.

Unser Haus ist so gebaut, dass immer ein leichter Wind durch alle Zimmer wehen kann. Die Räume sind alle sehr hoch und haben unter der Decke Entlüftungsschlitze, damit weder eine Aircondition-Anlage oder ein Ventilator notwendig sind. Die Terrasse ist zum Großteil überdacht und bietet Schutz vor Regen und Sonne. Über die Felsküste wurde ein Zugang zum Meer angelegt, wobei die Holzbrücke zum vorgelagerten Felsen bequem eingezogen werden kann (sonst könnte jedermann vom Meer aus das Grundstück betreten). Im Haus gibt es 2 Gästezimmer mit eigener Dusche und Toilette, ein Schlafzimmer mit Dusche und Toilette, eine Küche mit angrenzender Dirty Kitchen, einem großen Wohnzimmer mit Gästetoilette und einer Garage mit 2 Zimmern und Dusche. Da sich das Leben hauptsächlich im Freien abspielt, wurde besonders viel Wert auf die Terrasse gelegt. Die Umrandung mit Marmorsäulen bietet reichlich Sitzfläche und ist ideal um die Beine hochzulegen und die kühlen Drinks abzustellen...

Neben 2 Windsurfern, einem Kite mit Wakeboard und 2 kompletten Tauchausrüstungen gibt es einen uralten Käfer, der gerade noch läuft. Für das Meer ein Schlauchboot mit 25 PS-Motor.

Nachbarn gibt es im Umkreis von 400 m derzeit noch keine. Die angrenzenden Grundstücke sind Naturbelassen. Auf dem Meer fahren Tag und Nacht die Fischerboote vorbei (fast alle lautlos, da sie rudern!) und bieten ein wunderschönes beruhigendes Naturschauspiel. Bei Ebbe kommen die Filipinos und suchen nach Kleinsttieren im knöcheltiefen Wasser - besonders am Sonntag zum Familienausflug. Sie sind aber so leise, dass man auf der Terrasse nichts davon mitbekommt - außer sie schmeißen Steine in das Wasser oder schlagen mit Bambus auf die Wasseroberfläche, um die Fische zusammenzutreiben. Ansonsten nur Meeresrauschen, Grillengezirpe und Vogelgezwitscher!

Das Haus wurde nach unseren Vorstellungen am PC konstruiert und von unserem Freund Michael Feyerabend in nur 6 Monaten gebaut. Erschwerend kam hinzu, dass zuerst eine 700 m lange Zufahrt gebaut werden musste und dass der Untergrund sehr tiefe und breite Felsspalten aufwies. Auf 1000 qm wurde Füllmaterial aufgetragen und jetzt warten wir darauf, dass sich das sog. Blue Gras ausbreitet. Es wird die gesamte Fläche in einem satten Dunkelgrün überdecken und braucht später angeblich nicht mehr gemäht zu werden. Am Hausrand wurden Blumenbeete angelegt, vor der Küche ein Nutzgarten mit diversen Gemüsesorten und Kräutern. Auf dem Rest des Grundstücks sollen später Ananas, Bananen, Mais, Mangos und andere landesübliche Obstsorten wachsen - und ein Tennisplatz das sportliche Betätigungsfeld abrunden.


Warum haben wir uns für Alcoy entschieden? Wesentlich für uns war die gute Trinkwasserqualität, das saubere Meer (Versitzgruben sind Pflicht in Alcoy!) und die Möglichkeit, einen internationalen Telefon- und Internetanschluss zu bekommen. Und die Nähe zum internationalen Flughafen, um bequem und schnell nach Europa zu fliegen. Ein weiteres Plus ist Cebu City - weit weg und trotzdem nah genug, um dort ab und zu wieder in die "Zivilisation" zurückzukehren. Trotzdem hätten wir nie ein Haus in den Philippinen gebaut, hätte uns nicht Michael die Bürokratie und den Hausbau abgenommen. So konnten wir stressfrei einziehen und haben ein Haus, das unseren Vorstellungen entspricht. Heute gibt es einige Deutsche, Schweizer und Liechtensteiner, die hier in der nächsten Umgebung ihren festen Wohnsitz haben. Man trifft sich regelmäßig und es wird nicht langweilig. Tendenz steigend! Auch wir werden unseren Wohnsitz in den nächsten Jahren hierher verlegen, denn hier kann ich über das Internet wie zu Hause arbeiten und in unserer Werkstatt sind wir so ausgerüstet, dass wir alles selbst reparieren können.

 

 

 

Schreiben Sie uns!  Dr. Michael Feyerabend